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sscs logo whale outline klDIE GESCHICHTE VON SEA SHEPHERD

An der Frontlinie des Meeresschutzes durch direkte Aktionen
Eine kurze Übersicht

Die Sea Shepherd Conservation Society wurde offiziell im Jahre 1981 im US-amerikanischen Bundesstaat Oregon gegründet.
Zuvor wurde die Idee von Sea Shepherd jedoch schon 1977 geboren, als Kapitän Paul Watson die Earth Force Gesellschaft
im kanadischen Vancouver, BC gründete. Der ursprüngliche Auftrag beider Organisationen war der Schutz von Meeressäugern
mit dem unmittelbaren Ziel illegale Wal- und Robbenfangaktivitäten zu beenden. Später weitete Sea Shepherd seinen
Aufgabenbereich auf alle Meeresbewohner aus.

1978 kaufte Sea Shepherd mit der Hilfe von Cleveland Amory (Gründer und Präsident des Fund for Animals)
sein erstes Schiff (einen britischen Trawler namens Westella), welches dann in Sea Shepherd umbenannt wurde.
Seine erste Mission war eine Fahrt in die Eisschollen von Ostkanada, um das jährliche Abschlachten von jungen Sattelrobben zu stören.
Im gleichen Jahr rammte die Sea Shepherd den berüchtigten und erfolgreichen Piratenwalfänger Sierra und brachte ihn
in einem portugiesischen Hafen zur Strecke. Seine niederträchtige Karriere als Geißel der Meere war damit beendet.

Seit dieser Anfangszeit hat sich Sea Shepherd auf über 200 Reisen begeben
und hat dabei auf vielen Weltmeeren schutzlose Meeresbewohner verteidigt und gerettet.


Unsere Geschichte: 2000 bis 2010




2000

2000 crew425-4groupJanuar:
Eine Pipeline des Petrobras Ölunternehmens bricht in der Nähe von Rio de Janeiro. Über 300.000 Gallonen Rohöl ergießen sich in die Bucht und das Sumpfgebiet. Sea Shepherd koordiniert Aktionen zur Rettung von Wildtieren. Die Regierung von Rio Grande do Sul schließt einen Vertrag mit Sea Shepherd, um einen Rettungsplan für verölte Tiere zu entwickeln.

März:
Die Ocean Warrior fährt zu den Galapagos-Inseln. Sea Shepherd tritt in Verhandlungen mit den Nationalparkbehörden ein, um dem Galapagos Nationalpark ein Schiff samt Mannschaft zur Verfügung zu stellen. Es sollen gemeinsame Naturschutzpatrouillen zum besseren Schutz des biologisch einzigartigen Nationalparks durchgeführt werden. Die Ocean Warrior durchfährt anschließend den Panamakanal nach Miami, Florida.

April:
Paul Watson unterzeichnet ein Übereinkommen mit dem Staat Rio Grande du Sol in Brasilien, das dem Instituto Sea Shepherd Brasil die Vollmacht gibt, Antiwilderer-Patrouillen an der Südküste des Landes durchzuführen. Kapitän Watson begleitet Alexander Castro, den Präsidenten von Sea Shepherd Brasilien auf dem ersten Patrouillenflug der Küstenlinie.

2000 focannonJuni:
Sea Shepherd tritt der Koalition zur Gründung der Gulf of Maine International Ocean Wilderness bei. Die Ocean Wilderness schützt einen einzigartigen Teil des ökologischen Erbes in Nordamerika. Sie beginnt etwa 12 Meilen vor der Küste und zieht sich bis zum Ende der ausschließlichen Wirtschaftszone von 200 Meilen. Dabei umfasst sie jeweils zehn Meilen auf der Seite der amerikanischen und kanadischen Grenze. Durch die senkrechte Ausweitung des Schutzgebietes von der Küste bis an die Grenze und die ganze Strecke bis zum atlantischen Abgrund, kann eine große Vielfalt an Lebensräumen und Meerestieren geschützt werden.

Juli:
ie Ocean Warrior überquert den Atlantik und fährt zu den Niederlanden, um eine Kampagne zum Schutz von Grindwalen auf den dänischen Färöer-Inseln vorzubereiten.

Juli:
DieOcean Warrior fährt zu den Färöer-Inseln, um gegen das jährlich stattfindende Grindwalmassaker einzuschreiten. Wieder erscheint das Thema auf den Titelblättern der europäischen Zeitungen. Sea Shepherd übt wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmen aus, die immer noch Meeresfrüchte von den Färöern kaufen, vor allem auf das in Holland ansässige und bekannte Riesenunternehmen Unilever. 90 Prozent der färöischen Wirtschaft bestehen aus dem Fischhandel. Über 20.000 europäische Einzelhandelsgeschäfte stellen auf Bitten von Sea Shepherd den Fischhandel mit den Färöer-Inseln ein.

2000 faroecrew

Faeroe police board the Ocean Warrior.September:
Vorbereitung der Sirenian zum Transfer auf die Galapagos-Inseln gemäß dem Fünf-Jahres-Übereinkommen mit dem ecuadorianischen Nationalparkservice und der Marine. Der Nationalparkservice ist für das Überwachen des 50.000 Morgen großen Meeresschutzgebietes verantwortlich, hat derzeit aber nur ein Boot für die Patrouillen zur Verfügung. Das Darwin-Forschungszentrum ist an diesem gemeinschaftlichen Unternehmen ebenfalls beteiligt. Die Sirenian ist vertraglich verpflichtet, Patrouillen auf dem Meeresschutzreservat der Galapagos durchzuführen. Damit ist sie das erste im Ausland registrierte Schiff, das sich in den Gewässern des UNESCO-Welterbe-Gebiets bewegen darf, um rigoros gegen kommerzielle Fischfangaktivitäten im Umkreis von 40 Meilen der Basislinie dieser biologisch einzigartigen Inseln vorzugehen. Die Galapagos-Inseln sind das Hauptziel von asiatischen Schiffen, die Haie wegen ihren Rückenflossen wildern und in diesem fischreichen aber sehr sensiblen Gebiet um die Inselgruppe illegalen Fischfang betreiben.

November:
Sea Shepherd sponsort die Arbeit von Seal Alert-SA in Südafrika und hilft der Organisation beim Kauf eines Schlauchbootes, das für das Retten und Pflegen von Südafrikanischen Seebären benötigt wird.

Dezember:
Sea Shepherd erhebt beim Landgericht Anklage gegen den Staat Washington mit der Begründung, dass er seine eigenen Umweltschutzverordnungen vernachlässigt hat. Eine kleine örtliche Population von Ostpazifischen Grauwalen, deren Bestand um ein Vielfaches geringer war als die oftmals angegebenen 22.000+ der Hauptpopulation an Grauwalen, wurde vom Staat Washington nicht richtig geschützt. Sea Shepherd fordert, dass der Staat seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommt, die Waljagd des Makah-Stammes zu begrenzen und zu regulieren, um die örtliche Walpopulation zu schützen.

Dezember:
Kapitän Watson fährt die Sirenian von Seattle zu den Galapagos-Inseln. Der Schauspieler Aiden Quinn ist von Costa Rica bis zu den Galapagos Teil der Besatzung.

2000 Sirenian-Celebrity-Send-off-24 2000 Sirenian-Celebrity-Send-off-29
Captain Watson is joined by celebrities to send-off the Sirenian: Actress Linda Blair (left picture)
and John Paul Mitchell Systems CEO John Paul DeJoria and Actor David Carradine
.




2001

Januar:
Der Öltanker Jessica läuft vor der Galapagos-Insel San Cristobal auf Grund und verliert 160.000 Gallonen Diesel und 80.000 Gallonen Bunkertreibstoff. Die Sirenian ist das erste Schiff am Unfallort und unterstützt drei Wochen lang das Team des Galapagos Nationalparks und ein spezielles Team der US-Küstenwache bei der Beseitigung des Öls und der Rettung von Wildtieren.

Februar:
Sea Shepherd sagt bei einer öffentlichen Anhörung in Seattle (Washington) aus, bei der es um eine Umweltstudie der US-Regierung über die Waljagd des Makah-Stammes geht. Sea Shepherd äußert sich dabei zur nationalen Fischereibehörde und bringt zum Ausdruck, dass die Entstehung der Umweltstudie mangelhaft, nicht gründlich genug und für die Jagd voreingenommen ist. Als Folge wird die Veröffentlichung der endgültigen Umweltstudie verschoben.

März:
Sea Shepherds Patrouillenboot Sirenian stellt vier Langleinenfischer, die innerhalb des Galapagos Meeresreservats entdeckt wurden. Im Bereich der Patrouillen durch die Sirenian nehmen Wildereifälle ab.

Kapitän Watson (Mitte) und Leiter von Sea Shepherd Galapagos Sean O’Hearn (ganz rechts)) mit den Nationalparkaufsehern. Ein zufriedenes Besatzungsmitglied von Sea Shepherd wickelt eine konfiszierte Langleine auf.

Ein Besatzungsmitglied von Sea Shepherd zeigt einige der Haifischflossen, die an Bord des Langleinenfischers gefunden wurden. Der Sea Shepherd Galapagos Leiter sammelt tote Haie auf dem illegalen Langleinenfischer zusammen.

März:
Die Sirenian sichert Beweise für Korruption innerhalb der ecuadorianischen Marine und übergibt das Material an die Presse.

Juli:
Während der Jahresversammlung der Internationalen Walfangkommission (IWC) fährt die Ocean Warrior nach St. Lucia auf den Westindischen Inseln und filmt einen Fischer, der einen abgeschlachteten Grindwal einholt. Am gleichen Tag bestreitet die Regierung, dass St. Lucia Wale jagt. Sea Shepherd koordiniert eine Email-Kampagne gegen die karibischen Staaten, die bei der IWC mit Japan als Gegenleistung für „Fischereihilfen“ stimmen. Daraufhin werden in St. Lucia über 400 Urlaubsbuchungen storniert.

2001 OWStLucia2 2001 WhaleHide

Sea Shepherd obtains evidence of illegal whale killing - see the cut-off whale flukes in the boat.


2001 CoverJuli - August:
Die Besatzung der Ocean Warrior patrouilliert bedrohte Eiablagestrände gefährdeter Meeresschildkröten in Tobago und unterstützt die örtliche Naturschutzgruppe, indem sie die strengere Ausübung der Gesetze zum Schutz der Schildkröten fordert.

Juli - August:
Die Sirenian stellt innerhalb des Galapagos Meeresreservats zwei weitere kommerzielle Fischerboote, die auf Haifischflossen aus sind. Außerdem wird ein Wildererlager für Seegurken geräumt. Sea Shepherd setzt eine Belohnung für die Verhaftung derjenigen aus, die für die sexuelle Verstümmelung und Tötung von 15 Galapagos-Seelöwen verantwortlich sind. Die Fischer können identifiziert werden, fliehen aber auf die Hauptinsel.

2001 tobPatrolDepartMit Nationalparkaufsehern der Kokos-Inseln an Bord, stellt die Ocean Warrior den großen ecuadorianischen Langleinenfischer San Jose. Er wird beim Wildern vor den Kokos-Inseln (Costa Rica) entdeckt und 30 Meilen Langleinen samt illegalem Fang von Haien, Schildkröten, Fächerfischen und Delfinen konfisziert.

Die Ocean Warrior hält bei den Galapagos-Inseln, um die Sirenian mit neuen Vorräten zu versorgen. Nachdem die Korruption innerhalb der Marine im März aufgedeckt wurde, bewacht die ecuadorianische Marine die Ocean Warrior und weist das Schiff an, die Galapagos-Inseln zu verlassen und den Leiter von Sea Shepherd Galapagos, Sean O'Hearn, mitzunehmen. Sean weigert sich und wird von der Marine verhaftet. Der Bürgermeister von Puerto Ayora garantiert O’Hearns Freilassung. O’Hearn geht nach Ecuador, um mit den Medien zu sprechen und erhebt Einspruch gegen seine Ausweisung durch die Marine.

Sea Shepherd Galapagos Director Sean O’Hearn. The Ocean Warrior in drydock.

September:
Die Ocean Warrior kommt in Seattle (Washington) aufs Trockendock. Es werden größere Reparatur-, Überholungs- und Malerarbeiten durchgeführt.




2002

2002 sealwars bookJanuar:
Der ecuadorianische Langleinenfischer San Jose I, der von der Ocean Warrior im August 2001 gestellt wurde, wird des illegalen Fischens innerhalb der Grenzen des Nationalpark Meeresschutzreservates der Kokos-Inseln schuldig gesprochen. Das Gericht lässt das Schiff beschlagnahmen.

Watsons Buch Seal Wars, Twenty-five Years on the Front Lines with the Harp Seals (Die Robbenkriege – 25 Jahre an der Front mit den Sattelrobben) wird veröffentlicht.

Februar:
Sea Shepherds Patrouillenboot Sirenian fängt Wilderer innerhalb des Galapagos Nationalpark Meeresschutzreservates ab. Sea Shepherd Mitglieder auf der Sirenian und Parkaufseher räumen ein illegales Wildererlager und stellen 8850 Seegurken sicher.

März:
Die Ocean Warrior verlässt Seattle (Washington) und begibt sich auf den Weg nach Costa Rica, um ein Abkommen mit der costaricanischen Regierung und der Kokos-Insel-Stiftung zu unterzeichnen. Sea Shepherd erhält dadurch die Befugnis gegen alle illegalen Fischereiaktivitäten um die Kokos-Inseln vorzugehen.

Vats of sea cucumbers confiscated from poachers.April - Mai:
Die Ocean Warrior erwischt den costaricanischen Langleinenfischer Varadero I beim Wildern vor der Küste von Guatemala. Kapitän Watson kontaktiert die guatemaltekischen Behörden und bittet um Rat. Er erhält die Erlaubnis den Wilderer nach San Jose (Guatemala) zu eskortieren. Der Langleinenfischer wird angewiesen über 20 Meilen Langleinen einzuholen und alle Haie und Fische an den Haken zu befreien. Die Varadero I willigt ein, versucht dann aber zu fliehen. Die Ocean Warrior setzt Feuerwehrschläuche ein, um die Wilderer zum Nachgeben zu zwingen. Die Varadero I trifft aus Versehen den Rumpf der Ocean Warrior und beschädigt sich dabei selber – die Ocean Warrior bleibt unversehrt. Am nächsten Morgen eskortiert die Ocean Warrior die Varadero I, als der Hafenkapitän von San Jose Kapitän Watson darüber informiert, dass er die Ocean Warrior wegen Gewaltanwendung gegen die Varadero I festnehmen wird. Der Besitzer des costaricanischen Schiffes hatte den Hafenkapitän bestochen. Kapitän Watson gibt die Eskortierung der Varadero I auf und fährt weiter nach Costa Rica. Als die Ocean Warrior in Costa Rica ankommt, wird Kapitän Watson aufgrund von Anschuldigungen von der Besatzung der Varadero I wegen versuchten Mordes und Sachbeschädigung angeklagt. Kapitän The Varadero I fleeing from the Ocean Warrior.Watson zeigt Videobeweise der Konfrontation mit der Varadero I um zu beweisen, dass gegen die Mannschaft des Wilderers keine Gewalt angewendet wurde und die Ocean Warrior auf Anweisung der guatemaltekischen Regierung gehandelt hatte. Die Anklage wird fallengelassen und Kapitän Watson kommt frei. Die Ocean Warrior fährt weiter zum Nationalpark der Kokos-Inseln, um dort einen Generator, ein Radarüberwachungssystem und andere Ausrüstung an die Parkaufseher als Spende zu übergeben. Zehn Tage später kehrt die Ocean Warrior zum Festland zurück und erfährt, dass ein anderer Staatsanwalt und ein anderer Richter den Fall wieder eröffnet haben, nachdem die costaricanische Fischindustrie Druck ausgeübt hat. Aufgrund mangelnder Beweise kommt es zu keiner Anklage, doch das Gericht ordnet die Verhaftung Kapitän Watsons an und hält ihn ohne Kaution auf unbestimmte Zeit in Untersuchungshaft bis eine Abklage erhoben werden kann. Kapitän Watson antwortet, dass er einem Verhaftungsbefehl nicht nachgeben wird, solange es keine offizielle Anklage gibt. Kapitän Watson entzieht sich der Polizei, kehrt auf sein Schiff zurück und verlässt Costa Rica Richtung Panama-Stadt.

19. April: Sea Shepherd nennt die Ocean Warrior in Farley Mowat, zu Ehren des kanadischen Schriftstellers, um – er ist internationaler Vorstand bei Sea Shepherd. Die Flagge der Kaiman-Inseln wird eingeholt und mit der kanadischen Flagge ersetzt. Die Farley Mowat tankt in Panama auf und läuft am 31. Mai aus, um auf Bitten des Galapagos Nationalparks den entwischten costaricanischen Wilderer Maria Canella II zu verfolgen.

Juni:
Die Farley Mowat sucht zwei Wochen lang nach der Maria Canella II, kann sie aber nicht finden. Das Schiff geht in Santa Cruz (Galapagos) vor Anker, um dort Vorräte an Sea Shepherds Patrouillenboot Sirenian zu übergeben.

The Maria Canella II. Sea Shepherd crewmembers organize confiscated longline.

Juli:
Die Farley Mowat beschlagnahmt zwölf Meilen illegal ausgelegter Langleinen im Galapagos Nationalpark und übergibt sie den Parkaufsehern und der Besatzung auf der Sirenian, damit sie die Langleinen zum Hauptquartier des Galapagos Nationalparks bringen kann.

Juli - August:
Die Farley Mowat überquert von den Galapagos den Südpazifik, um auf dem Weg nach Auckland (Neuseeland) in Tahiti aufzutanken. In Auckland beginnt die Vorbereitung einer Kampagne gegen die japanische Walfangflotte in der Antarktis.

Dezember:
Die Farley Mowat verlässt Auckland, macht einen Zwischenstopp in Hobart und fährt weiter in die Antarktis, um nach der japanischen Walfangflotte zu suchen.




2003

2003 FM-in-ice2Januar:
Die Farley Mowat bleibt bis Ende Januar in der Antarktis. Während der Kampagne wird die japanische Walfangflotte nicht gefunden. Die Japaner wissen von der Sea Shepherd Kampagne, ändern ihren Operationsplan und meiden die Farley Mowat.

Kapitän Watson wird von der Organisation Conservation International in die Dominikanische Republik eingeladen, um Strategien zum Schutz des Galapagos-Korridors zu diskutieren.

März:
Kapitän Watson leitet eine Untersuchung der ausgeweiteten Robbenjagd an der Ostküste Kanadas per Hubschrauber.

April:
Kapitän Watson wird ins Aufsichtsgremium des US-amerikanischen Sierra Clubs gewählt.

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April:
Die Farley Mowat überquert den Pazifik von Auckland nach Victoria (Britisch-Kolumbien), um Langleinen ausfindig zu machen und zu zerstören. Hunderte Meilen an Langleinen werden eingeholt und vernichtet.

August:
Eine Sea Shepherd Mannschaft aus Neuseeland reist auf die Solomon-Inseln, um den illegalen Fang von Delfinen zu dokumentieren.

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Oktober:
Eine Sea Shepherd Mannschaft kommt in Taiji (Japan) an. Sea Shepherds Dokumentation des Delfin-Abschlachtens wird weltweit auf den Titelseiten internationaler Zeitungen abgebildet und im Fernsehen gesendet.

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November - Dezember:
Allison Lance und Alex Cornelisen tauchen in die Bucht von Taiji, um Netze zu zerschneiden und 15 Delfine zu befreien, die abgeschlachtet werden sollen. Beide werden verhaftet und verbringen drei Wochen im Gefängnis bevor sie freigelassen werden. hier klicken, um das Video von Allison im Kampf gegen die Delfin-Killer zu sehen.




 
2004

Januar - Dezember:
Sea Shepherds Patrouillenboot Sirenian beginnt und schließt ihr viertes Dienstjahr in Partnerschaft mit dem Galapagos Nationalpark ab.

März:
Die Farley Mowat verlässt Seattle und fährt zu den Galapagos-Inseln.

April - Juni:
Die Farley Mowat patrouilliert den Galapagos Nationalpark, um Wilderer abzufangen. Die Mannschaft der Farley Mowat stellt einen costaricanischen Langleinenfischer, einen ecuadorianischen Stellnetzfischer und einen ecuadorianischen/amerikanischen Thunfischschleppnetzfischer und hilft bei deren Verhaftung. Die Sea Shepherd Mannschaft zerschneidet und öffnet das Schleppnetz und befreit den illegalen Fang von ungefähr zehn Tonnen Thunfisch.

2004 bestFM Sirenian LonglinerCrop2 2004 pile-of-sharks

Crewmember amidst piles of confiscated longlines Sea Shepherd crew places vessel under arrest
Juni:
Die Farley Mowat fährt zu den Malpelo-Inseln vor der Küste von Kolumbien. Die Mannschaft der Farley Mowat kommt rechtzeitig an, um den Beinbruch eines kolumbianischen Parkaufsehers einzurichten und Verhandlungen zu führen, um dem Malpelo Nationalpark ein Patrouillenboot zu liefern.

Juli:
Die Farley Mowat dockt in Curacao an, um eine Kampagne an der Küste Brasiliens vorzubereiten.

August:
Die Farley Mowat verlässt Curacao und fährt nach Sao Luis (Brasilien).

September - Oktober:
Die Farley Mowat patrouilliert die Küste von Brasilien. Mit dem Sea Shepherd Institut Brasilien wird eine Zusammenarbeit mit den Aufsehern des San Fernando de Noronha Nationalparks ausgearbeitet.

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Freiwillige von Sea Shepherd Brasilien schließen sich für die Kampagne Kapitän Watson und Sea Shepherd an. 2004 Low 125

Der holländische Künstler Geert Von Jon bemalt die Farley Mowat mit Walen und Delfinen. Der holländische Künstler Geert Von Jon bemalt die Farley Mowat mit Walen und Delfinen.


November:
Die Farley Mowat kehrt nach Curacao zurück, wo der holländische Künstler Geert Von Jon das Schiff mit Walen und Delfinen bemalt, um es auf eine Robbenschutzkampagne im Jahr 2005 vorzubereiten. Eine Sea Shepherd Mannschaft fährt nach Taiji (Japan), um Delfine zu beschützen. Sea Shepherd organisiert am 19. November einen internationalen Protesttag gegen das japanische Delfinabschlachten.

Dezember:
Die Farley Mowat verlässt Curacao Richtung Bermuda, um letzte Vorbereitungen für die Robbenschutzkampagne in Ostkanada zu treffen.




2005

Februar - April:
Das Sea Shepherd-Schiff Farley Mowat verlässt Bermuda, tankt in Portland (Maine) auf, schlägt sich mit Bürokraten in Halifax herum und fährt in den Sankt-Lorenz-Golf, um das Abschlachten von Robbenwelpen zu verhindern. Auf dem Eis wird ein Sea Shepherd Mitglied gewaltsam angegriffen. Elf Besatzungsmitglieder werden verhaftet und angeklagt, das Töten der Robben dokumentiert zu haben. Die Polizei weigert sich die Robbenjäger wegen des Angriffes anzuzeigen. Das Schiff tankt auf den französischen Saint-Pierre und Miquelon Inseln und macht sich auf den Weg zum nördlich gelegenen Labrador. Zum ersten Mal begibt sich ein Schiff an die Labrador-Front, um gegen das Robbenschlachten einzuschreiten. Die Mannschaft kämpft mit heftigen Stürmen und schikaniert die Robbenjäger

A crewmember enjoys a peaceful moment with a baby harp seal (the Sea Shepherd flagship Farley Mowat in the background).  Canadian Coast Guard gets between Sea Shepherd and the sealers.

A captain of a sealing vessel attacks Sea Shepherd volunteers–pictured here swinging his hakapik.  Crewmembers are arrested by the RCMP and transferred their government vessel.

April:
Die Besatzung der Farley Mowat legt 16 Netzschneider am Ende der Grand Banks von Neufundland aus, um Schleppnetzfischer abzuschrecken. Das Schiff kehrt auf die Bermudas zurück.
 

Juni - Juli:
Die Farley Mowat kommt aufs Trockendock in Jacksonville (Florida). Dort werden Schäden repariert, die während der Robbenkampagne entstanden sind.

Juli:
Die Farley Mowat durchfährt den Panamakanal und liefert Vorräte bei den Aufsehern des kolumbischen Malpelo Insel Nationalparks ab.

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August - September:
Die Farley Mowat liefert auf den Galapagos Vorräte für das Sea Shepherd-Schiff Sirenian ab. Sea Shepherd richtet ein festes Büro ein und verlängert ein Übereinkommen mit dem Galapagos Nationalpark, um die Patrouillen des Galapagos Nationalpark Meeresschutzreservates zu unterstützen.
Sea Shepherd Galapagos Leiter Sean O’Hearn mit Kapitän Watson vor dem neuen Büro.
Kapitän Watson trifft sich mit den Galapagos Nationalparkvertretern, um das Übereinkommen der
gemeinsamen Patrouillen zu verlängern.
Sea Shepherd Galapagos Director Sean O’Hearn with Captain Watson in front of the new office. Sea Shepherd Galapagos Director Sean O’Hearn with Captain Watson in front of the new office.

Captain Watson meets with the GNP to extend patrolling agreement. Captain Watson meets with the GNP to extend patrolling agreement.

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Oktober - November:
Die Farley Mowat überquert den Südpazifik Richtung Melbourne (Australien). Auf dem Weg dorthin sucht das Schiff nach illegalen Langleinen und beschlagnahmt sie. Die Besatzung untersucht die abgelegene Henderson-Insel nach Beweisen illegaler Fischereiaktivitäten und hält bei der Insel Pitcairn an. Die Farley Mowat willigt ein, die Post der Insel Pitcairn nach Neuseeland mitzunehmen. Nachdem das Schiff in Neuseeland aufgetankt hat, fährt es weiter nach Melbourne.
Captains Cornelissen and Watson meet with Australian celebrity and whale watch advocate Mimi McPherson.
Captains Cornelissen and Watson meet with Australian celebrity
and whale watch advocate Mimi McPherson.


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2005-2006-Antarctica-Nisshin-Maru-December-25-047 2005-2006-Antarctica-Nisshin-Maru-December-25-001

Dezember:
Die Farley Mowat verlässt Melbourne und nimmt einen von Sea Shepherd erworbenen Hubschrauber auf.
Das Schiff fährt dann nach Süden, um nach der japanischen Flotte zu suchen. Sie wird am 22. Dezember ausfindig gemacht und flieht, als sich Sea Shepherd ihr nähert. Am 25. Dezember kreuzt die Farley Mowat die Kurslinie des japanischen Fabrikschiffes Nisshin Maru und versucht die Schiffsschraube zu blockieren. Die Nisshin Maru flieht daraufhin und die Farley Mowat nimmt wieder die Verfolgung auf.




2006

Januar:
Die Farley Mowat jagt die Nisshin Maru 3000 Meilen entlang der antarktischen Küste. Am 8. Januar nähert sich die Farley Mowat noch einmal der Nisshin Maru und bringt Schraubenschlingen aus. Die Nisshin Maru beendet ihre Walfangaktivitäten und flieht. Am 9. Januar fängt die Farley Mowat die Oriental Bluebird ab und rammt sie. Die Oriental Bluebird ist ein Schiff, das die Walfangflotte unterstützt. Sie wird aufgefordert, das Antarktische Walschutzgebiet zu verlassen und fügt sich. Die Oriental Bluebird kehrt nicht zurück.
Die Farley Mowat beendet eine 50-Tagesreise über 8500 Meilen von Melbourne nach Cape Town. Die japanische Flotte wurde für 15 Tage außer Gefecht gesetzt und daran gehindert, ihre Fangquote zu erfüllen (auf Druck der japanischen Regierung wurde die Farley Mowat von südafrikanischen Behörden aufgehalten.)

Farley Mowat intercepts the Oriental Bluebird. 2005-2006-Antarctica-Oriental-Bluebird-January-9-162

März/April:
Sea Shepherd hält eine Pressekonferenz in Ottawa, Kanada, mit Brigitte Bardot ab, um sich dem Abschlachten von Seehunden entgegenzustellen. Sea Shepherd überzeugt Costco, Kapseln mit Seehundöl aus ihrem Laden in Neufundland zu nehmen, was eine Grundsatzdebatte im Osten Kanadas auslöst.
2006 Watson and Brigitte Bardot
Kapitän Paul Watson und Brigitte Bardot.     2006 Bardot Press Conference Persia Paul and Brigitte
Sea Shepherd-Direktoriumsmitglied Persia White,
Kapitän Paul Watson und Brigitte Bardot.

Mai/Juni:
Die Farley Mowat entflieht aus Kapstadt, Südafrika. Die Crew wird bei ihrer Ankunft in Fremantle, Australien, als Helden begrüßt.

Oktober:
Sea Shepherd kauft das schottische Fischereipatrouillenboot Westra in Rosyth, Schottland. Das Schiff wird in Robert Hunter umbenannt, zu Ehren des Mannes, der Journalist, Mitbegründer von Greenpeace, Freund von Kapitän Watson und Sea Shepherd Beiratsmitglied ist.

The Farley Mowat in Cape Town The Robert Hunter departing Rosyth 2006 campaign report Bob Hunter 1998 Gray Whale Campaign

Dezember:
Die Robert Hunter verlässt Schottland und fährt direkt in den Nord- und Südatlantik. Die Farley Mowat fährt von Melbourne, Australien nach Hobart, Tasmanien.




2007

Januar:
Die Robert Hunter tankt in Puntarenas, Chile, auf und eilt dann ins Rossmeer, um die japanische Walfangflotte zu suchen. Die Farley Mowat startet mit der gleichen Mission von Tasmanien aus in Richtung Rossmeer.

Februar:
Die Robert Hunter und die Farley Mowat orten die Walfangflotte. Die Harpunenschiffe fliehen nach Norden. Eine Walschule flieht nach Westen und die Nisshin Maru nach Osten. Sea Shepherd jagt die Nisshin Maru und stört deren Aktionen, worauf sie ihre Aktivitäten einstellen. Zwei Sea Shepherd-Crewmitglieder werden zeitweise vermisst, als starker Nebel hereinbricht, doch sie werden acht Stunden später gefunden und gerettet.
2007 DSC 0126 2007 DSC 0129 2 2007 DSC 0281

Februar:
Die Robert Hunter und die Farley Mowat entdecken das japanische Schiff Kaiko Maru beim Walfang. Beide Schiffe behindern sich gegenseitig und die Wale entkommen. Die Kaiko Maru rammt die Robert Hunter zweimal und fügt ihr dabei Schäden an der Außenwand zu.

Die Robert Hunter kehrt am 19. Februar nach Melbourne zurück, die Farley Mowat am 21. Februar.

Mai bis August:
Die Farley Mowat föhrt von Bermuda zu den Pitcairn Islands, Galapagos und dem Panamakanal. Während dieser Reise beschlagnahmt das Schiff illegale Langleinen im Galapagos Nationalpark und patroulliert vor der ecuadorianischen und kolumbischen Küste nach Haiwilderern.

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Juni und Juli:
Sea Shepherds Galapagos Direktor Sean O'Hearn führt Razzien auf dem ecuadorianischen Festland durch, bei denen 45.000 Haiflossen und 92.000 Seegurken beschlagnahmt werden und über ein Dutzend Wilderer verhaftet werden, wobei die Praktiken der ecuadorianischen Haiflossenmafia aufgedeckt werden.
The crew reels in miles of longline. On June 13, Sea Shepherd and the Environmental Police seized 19,018 shark fins. 2007 drying-shark-fins-on-roof-2

Sean O’Hearn and police officers display some of the confiscated shark fins.

August:
Die Verhaftung der Rädelsführer, die Verbindungen in die Politik haben, ruft einen Skandal in Ecuador hervor und bringt den Präsidenten Correa in Verlegenheit, der Sean O’Hearn ausweisen ließ, dann aber den Befehl in letzter Minute zurückzieht, kurz bevor O’Hearn insFlugzeug steigt.


September:
Kapitän Watson überführt die Robert Hunter für Reparaturen und Vorbereitungen für die 2007/2008 Kampagne, bei der gegen den illegalen japanischen Walfang eingeschritten wird, von Melbourne nach Tasmanien.

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Oktober:
Sea Shepherd besucht eine starbesetzte Benefizveranstaltung mit dem Namen Breaking the Ice (brechen wir das Eis) zu deren 30.Geburtstag in Santa Monica.
Sea Shepherd arbeitet mit dem Weltklassesurfern Kelly Slater und Dave Rastovich zusammen, um dem schrecklichen, jährlich stattfindenden Delfinschlachten in Taiji, Japan, entgegenzutreten.

Dezember:
Die Robert Hunter wurde umbenannt in Steve Irwin, läuft von Melbourne, Australien, aus und eilt ins Rossmeer, um die illegalen Walfangbestrebungen der Japaner, Buckel-, Finn- und Pottwale zu ermorden, zu behindern und zu unterbrechen.

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2008

Januar - März:
Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin fährt zweimal in die Antarktis, um die illegalen Walfangaktivitäten in Südlichen Walschutzgebiet zu stören. Zwei Crewmitglieder von Sea Shepherd gingen an Bord eines japanischen Harpunenschiffes, wurden dort drei Tage lang festgehalten und dann freigelassen. Die japanische Küstenwache wirft Handgranaten und feuert auf die Sea Shepherd Crew. Das Endergebnis ist, dass über 500 Wale gerettet werden und die japanische Flotte finanzielle Verluste erleidet.

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Februar:
Der Plan der Planktos Inc.,100 Tonnen Eisenstaub in die Gewässer um die Galapagosinseln abzukippen, ist gestoppt. Das Unternehmen nennt Störungen seitens Sea Shepherd als Grund, warum sie das Vorhaben, das von der US-amerikanischen EPA verurteilt wurde, aufgaben. Sea Shepherd bedrängte Planktos auf Galapagos, Miami, Bermuda und den kanarischen Inseln. Planktos versuchte, die Planktonblüte künstlich voranzutreiben, um mit Emissionsgutschriften Geld zu verdienen. Dieses Vorhaben war wissenschaftlich unglaubwürdig.

Februar:
Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin und seine Crew entdecken, dokumentieren und melden die illegalen Aktivitäten von Wilderern auf schwarzen Seehecht, vor der Antarktischen Küste und innerhalb des australischen Territioriums.

März:
Sea Shepherd organisiert in Zusammenarbeit mit der ecuadorianischen Staatspolizei ein K-9 Programm, um geschmuggelte Haiflossen und Seegurken an Häfen und Flughäfen aufzuspüren.

2008 training-Quito-3 2008 news 080324 2 2 Farley Mowat departs Bermuda


März:
Kapitan Paul Watson bekommt den Preis „Steve Irwin Wildlife Warrior of The Year“ von Terri Irwin überreicht.

März und April:
Das Sea Shepherd Schiff Farley Mowat verlässt Bermuda in Richtung Eisschollen des St.Lorenz-Stromes, um illegale Robbenfangaktivitäten zu dokumentieren. Obwohl das Schiff sich niemals in kanadischen Gewässern aufhält, schickt die kanadische Regierung eine Spezialeinheit, um das Schiff zu beschlagnahmen und alle Video- und Fotoaufnahmen von diesem Robbenschlachten zu konfiszieren. Der dänische Kapitän Alex Cornelissen und der schwedische Erste Offizier Peter Hammarstedt werden verhaftet und angeklagt wegen zu starker Annäherung an eine Robbenjagd. Sie wurden gegen eine Kaution von 10.000$ freigelassen, die Kapitän Watson mit „Doubloons“ (kanadische 2$- Münzen) aufbringt. Das Schiff wurde festgehalten und 24 Stunden lang unter bewaffnete Wachen gestellt bis zum Prozess- geplant im April 2009. Diese Unternehmung zum richtigen Zeitpunkt zieht internationale Aufmerksamkeit auf das kanadische Robbenschlachten und trägt dazu bei, dass das Europäische Parlament einen Antrag auf Verbot sämtlicher Robbenprodukte stellt.

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April:
Sea Shepherd Brasilien gewinnt einen Rechtsstreit gegen illegale Fischfangaktivitäten in Brasilien. Das Gericht belegt die Firmen mit einer Geldstrafe auf Grund der Beweise, die Sea Shepherd gesammelt hat.
 

Juni:
Kapitän Watson erwartet zusammen mit dem Sea Shepherd-Vorstandsmitglied und ehemaligen australischen Umweltminister sowie ehemaligen australischen Walfangkommissar Ian Campbell, das Treffen der Internationale Walfangkommission in Santiago, Chile. Sea Shepherd kündigt für Dezember 2008 die Operation Musashi an, also die Rückkehr in den südlichen Ozean, um ein weiteres Mal gegen den illegalen japanischen Walfang vorzugehen.

Juni:
Sea Shepherd UK überzeugt Hakkasan in London, eines der weltbekanntesten Resaurants, Haifischflossen von seiner Speisekarte zu streichen.

Juli:
Das Europäische Parlament stimmt für einen Antrag, alle Robbenprodukte aus der abscheulichen Jagd, in Europa zu verbieten.

August:
Sea Shepherd und Lush Cosmetics arbeiten zusammen, um eine weltweite Kampagne zum Schutz der Haie ins Leben zu rufen. Kapitän Paul Watson und Lush halten eine Pressekonferenz in Sydney, Australien, ab, um den Fokus auf einen Widerspruch zu lenken, der gegen die Pläne, eine Haiflossenfabrik in Queenland zu eröffnen, geht. Als Reaktion darauf stellt das Europäische Parlament einen Antrag auf ein Verbot sämtlicher Robbenprodukte.

Captain Paul Watson of Sea Shepherd and Andrew Butler, the Global Campaigns Director for LUSH Fresh Handmade Cosmetics, launch the campaign to protect the sharks of the ocean.